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D'Jumpfer Vre hät im Rüdigül
es Fatzenetli und en Perpentikel ghä.
Die altledige Veronika hat in der Handtasche ein Taschentuch
und ein Uhrpendel gehabt.
Em barehölzige, uuläbe Widlischriiner
sini Mähre schonet und hät mär boset.
Die Stute des sturen und unliebsamen Zainenmacher hinkt und
hat abgenommen.
Dä Chrauteri schabet mit em Hegel
Büllbägg ab.
Der Chrauteri schabt das Tannharz mit dem Sackmesser ab.
Uf em Schniidesel näpperet er am
Tüchel und verstricht nä mit Türlistriichi.
Auf der Holzklemme bohrt er an der alten Wasserleitung aus
Holz.
Bi dä Bäsi gits en Anggetruese
oder en Biemst, villicht nu en Grüübechueche und Biibeli.
Bei der Base gibt es Kuchen oder Kollostralmilch, vielleicht
noch einen Grübenkuchen und Kekse.
Mit dä Fasstuge und enere Süüblotere
gönz go Häxne.
Mit den alten Skis (Fassbretter) und einer getrockneten Blase
eines Schweins gehen sie an die Fasnacht.
Süübohne und Gselchets gänd
e gueti Suppe.
Rauhe Suppenbohnen (Kriegszeit) und ungeräucherter Speck
geben eine gute Suppe.
Uf emene Räff bugglet de Chrämer
ä Wäntele voll Glöri.
Auf dem Traggestell trägt der Händler eine Kanne
voll zweitklassigen Most.
Agleit mit emene Gschtältli und
Böss gfätterlet Töggelischüeler.
Mit Böss (eine Art Gamaschen) und Halteriemen angezogen,
spielen die Kindergärtner.
S'Brotträgers Minli auf ihrer Brottour auf dem Büchel: "Chönd grad usläse, s'hät nur no eis!"
Könnt wählen, es hat gerade noch eins!
D'Bölle Köbeni (Benkner Büchel) zu ihrem Mann: Zerscht alles Lebs und Gots, Feischter i, Feischter us, und etz all Jahr e chliine Bölli
Zuerst alles Liebe und Gute, Fenster ein, Fenster aus, und jetzt jedes Jahr ein kleiner Bölli (Übernahme)
Weitere Hinweise findet man manchmal im Wörterbuch.
Zugegeben, diese Beispiele versteht heute kaum mehr jemand, zu
Beginn des des 20. Jh. dürften diese Sätze aber ziemlich
gut verstanden worden sein.
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